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Der Zwang zum virtuellen Recruiting und wieso es sich durchsetzen wird

Der Zwang zum virtuellen Recruiting und wieso es sich durchsetzen wird

Die Lockdown-Maßnahmen und die Notwendigkeit von Telearbeit und Home Office im Zuge der Covid-19-Krise haben für zahlreiche Unternehmen auch gravierende Veränderungen bei der Personalsuche zur Folge.

Da es oft schlichtweg unmöglich war und ist, ein Vor-Ort-Bewerbungsgespräch zu führen, hat sich der digitale Wandel weiter beschleunigt und Alternativen wie virtuelle Bewerbungsgespräche sind auf dem Vormarsch.

Videokonferenz-Tools ermöglichen es Personalern, Kandidaten einzustellen, ohne sie jemals persönlich getroffen zu haben.

Zwar erfolgte der Methodenwechsel für viele sehr plötzlich und andere standen ihm anfangs sehr skeptisch gegenüber. Doch der überwiegende Teil der Personaler hat festgestellt, dass es trotz physischer Distanz sehr wohl möglich ist, geeignete Bewerber zu finden.

Von der Notwendigkeit zur Innovation

Das Bewerbungsgespräch besteht in der Regel aus einem festen Händedruck zwischen dem Bewerber und dem Personaler, seinem künftigen Vorgesetzten und den anderen Teammitgliedern sowie einem Rundgang durch die Räume.

Mit der Corona-Krise und den Lockdowns wurde im Frühjahr 2020 mit einem Mal alles anders. Alles, was bis dato normal war, galt nicht mehr. Keine persönlichen Bewerbungsgespräche mehr. Menschliche Kontakte auf ein schlichtes Minimum reduziert. Die Personalsuche von Unternehmen war nicht wichtig genug, um über die Virusgefahr gestellt zu werden.

Unternehmen blieb oft nicht anderes übrig, als sich innovativ zu zeigen, wollten sie weiter Personal einstellen.

Viele von ihnen setzten auf Software wie Zoom oder Teams. Auch wenn die Analyse der nicht-verbalen Kommunikation deutlich erschwert wird (ein Teil der Gestik bleibt dem Personaler verborgen), so ähneln die Bedingungen dieser Art von Gesprächen doch noch recht stark jenen von Vor-Ort-Bewerbungsgesprächen.

Bereits vor der Krise entdeckten mehr und mehr Firmen diese Methode für sich. Doch erst während des Lockdowns erlebte sie einen regelrechten Boom mit einem Plus von 40 Prozent. Und dieser dürfte sich als beständig erweisen: Personaler haben gemerkt, dass sie selbst und die Kandidaten sehr viel Zeit sparen können, indem sie auf virtuelle Bewerbungsgespräche setzen.

Und die Innovation kennt keine Grenzen. Zeitversetzte Video-Interviews erweisen sich mehr und mehr als nützlich. Die Lösung Visiotalent ermöglicht es Bewerbern zum Beispiel, in einem Video auf gegebene Fragen zu antworten. Der Personaler kann sich das Video anschließend ansehen.

Flexibel für den Kandidaten (der mehrere Tage hat, um seine Antworten aufzunehmen), keine Anfahrt im ersten Stadium des Bewerbungsprozesses nötig: Bewerber profitieren gleich mehrfach von der Video-Option. Der Personaler wiederum gewinnt Zeit und kann schnell und einfach geeignete Kandidaten vorauswählen. 

Für einige Stellen kann das Video sogar den Lebenslauf und das klassische Erstgespräch am Telefon ersetzen. In diesem Fall ist der Zeitgewinn enorm.

 

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Den Menschen wieder in den Mittelpunkt des Prozesses stellen

Die Digitalisierung dringt seit einer Weile nun auch schon ins Recruiting vor – und zwar so stark, dass die Bewerber das längst verinnerlicht haben. Neun von zehn Arbeitsuchenden beginnen ihre Suche auf den gängigen Jobportalen.

Doch ist der Lebenslauf erst einmal abgeschickt, nahm das Bewerbungsverfahren bisher seinen gewohnten Lauf: telefonisches Erstgespräche – Einladung zum Bewerbungsgespräch – Bewerbungsgespräch vor Ort.

Durch die digitalen Lösungen ist dieses Prozedere ins Wanken geraten. Ein neues Vorgehen setzt sich durch – und zeigt sich für die Kandidaten ebenso wie für die Personaler viel flexibler.

Die Zeit, die Personaler nicht mehr für die Organisation von Bewerbungsgesprächen aufwenden müssen, können sie für andere Tätigkeiten nutzen – und vor allem für einen menschlichen Austausch mit den Kandidaten.

Die Erfahrung hat zudem gezeigt, dass virtuelle Bewerbungsverfahren es ermöglichen, die Kandidatenprofile deutlich stärker zu variieren und diversifizieren. Indem Personaler ihre Vorauswahl nicht mehr allein auf einen Lebenslauf fußen müssen, sondern auch Soft Skills eine größere Rolle spielen, erweisen sich einige Kandidaten als sehr gute Profile.

Virtuelle Bewerbungsverfahren werden zunehmend fester in den Prozess der Personalsuche von Unternehmen verankert. Auch wenn Remote Working und Telearbeit für viele Arbeitnehmer irgendwann an Grenzen stoßen, zeigen sich doch mehr und mehr Bewerber von Bewerbungsgesprächen aus der Ferne überzeugt.

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