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So hilft Ihnen das Bewerbungs-Scoring bei der Personalauswahl

Die Sichtung der Bewerberprofile ist überaus zeitaufwändig. Scoring-Tools zielen darauf ab, Personalern dabei unter die Arme zu greifen. Sie gewinnen dadurch nicht nur Zeit, sondern reduzieren auch das Fehlerrisiko. Zudem können mithilfe derartiger Technologien die Dauer des Auswahlverfahrens verkürzt und die Chancengerechtigkeit erhöht werden. Dieser Beitrag betrachtet ein Tool, das noch lauter weitere Überraschungen bereithält.

Was ist das Bewerbungs-Scoring?

Das automatisierte Scoring der Lebensläufe zählt zu den Matching-Technologien. In Echtzeit werden dabei alle Daten eines Lebenslaufes mit den in einer Stellenausschreibung geforderten Eigenschaften abgeglichen und die Passgenauigkeit mithilfe eines Scores bewertet.

Das Scoring leistet dabei Großes: Es gibt dem Unternehmen einen Hinweis, ob ein Bewerber objektiv auf eine Stelle passt, und gibt dafür einen Matching-Prozentwert an. 💫

Das Bewerbungs-Scoring erfolgt in einem ersten Schritt des Auswahlprozesses.

 

Warum erfolgt das Bewerbungs-Scoring zusätzlich zur menschlichen Analyse?

Laut einer Studie der Havard Business Review aus dem Jahr 2014 erlaubt es das Scoring der Lebensläufe Personalern, sich nicht in Details zu verlieren, die ihr Urteil verfälschen könnten.

„The problem is that people are easily distracted by things that might be only marginally relevant, and they use information inconsistently. They can be thrown off course by such inconsequential bits of data as applicants’ compliments or remarks on arbitrary topics—thus inadvertently undoing a lot of the work that went into establishing parameters for the job and collecting applicants’ data.“

Ein Vorteil des automatisierten Scorings ist auch, dass sich der Algorithmus weder vom Geschlecht eines Bewerbers, noch von möglichen ausländischen Wurzeln oder von einem Foto ablenken lässt. Somit ermöglicht er Unternehmen, einen Schritt in Richtung einer größeren Vielfalt an Profilen im Unternehmen zu machen.

 

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Wie funktioniert das Bewerbungs-Scoring?

Das Scoring der Lebensläufe berücksichtigt viele verschiedene Elemente:

Die Berufserfahrung

✔️ Der Algorithmus analysiert auf eine saubere und detaillierte Art die Berufserfahrung eines Bewerbers. So kann das Tool zum Beispiel zwischen 10 einjährigen Jobs in 10 verschiedenen Berufsfeldern und einer einzigen Berufserfahrung über 10 Jahre im selben Unternehmen unterscheiden.

Die Ausbildung

✔️ Der Algorithmus erfasst alle gängigen Ausbildungsformen mit ihren jeweiligen Besonderheiten, etwa Diplomen, Meisterbriefen, Zertifikaten usw.

Die Wünsche des Bewerbers

✔️ Die Ziele des Kandidaten werden im Score berücksichtigt und eingerechnet. Wonach sucht der Bewerber: nach einer sofort verfügbaren Stelle oder erst in einigen Monaten? Ein unbefristetes oder ein befristetes Arbeitsverhältnis, Freelance oder Festanstellung? Ist er örtlich gebunden oder national/international mobil?

Die Digital Body Language

✔️ Das Matching-Tool muss imstande sein, die natürliche Sprache zu lesen und zu interpretieren sowie das Online-Verhalten des Bewerbers zu verstehen. Es vertraut dabei auf den Lebenslauf und auf seine Navigation.

 

➡️ Lässt sich zwischen ausgeschriebenem Posten und Lebenslauf eine Verbindung herstellen, wird ein Score in Prozenten berechnet. In der Regel bedeutet ein Score ab 75 %, dass ein Bewerber ein gutes Profil aufweist.

Welchen Wert besitzt der Score?

Der Score gibt die intrinsische Verbindung zwischen einem Posten und einem Profil wieder. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine Rangliste vom besten zum schlechtesten Kandidaten.

Vielmehr handelt es sich um eine Liste vom besten „Match“ zum schlechtesten „Match“ für eine bestimmte Stellenanzeige. Passt keiner der Bewerber so wirklich auf einen Posten, lässt sich das an den Scores ablesen.

Ziel ist nicht, ein Match von 💯 % zu erreichen – aber natürlich sollte man versuchen, sich diesem anzunähern.

 

Unter 70 % ist anzuraten, eine Bewerbung etwas genauer zu betrachten, um den Kandidaten besser einordnen und entscheiden zu können, wie mit seiner Bewerbung verfahren werden soll. Zum Beispiel könnte sich ein Telefongespräch anbieten.

Ein personalisiertes Auswahlverfahren in Abhängigkeit des Scores

In einem automatisierten Bewerberauswahl-Verfahren wie auf unserer Plattform HRMatch Candidats lassen sich je nach dem Score eines Bewerbers verschiedene Vorgehen anschließen:

Guter Score

✔️ Bei einem Score über 75 % kann der Bewerber direkt im Kalender des Personalers einen Termin vereinbaren.

Schwacher Score

✔️ Wenn hingegen ein Bewerber nur zu 50 % auf ein gesuchtes Profil passt, wird er über ein Pop-up dazu eingeladen, mit dem Unternehmen in Verbindung zu bleiben und in den nächsten Stellenausschreibungen nach einem passenden Job zu suchen.

Zahlreiche Kombinationen sind möglich, um das Bewerbungsverfahren zu vereinfachen und die Arbeit des Personalers zu erleichtern.

Das Bewerbungs-Scoring ist nur der erste Schritt eines Auswahlverfahrens, da neben den objektiven Kriterien auch andere Elemente eine Rolle spielen: die Persönlichkeit eines Bewerbers, seine Passfähigkeit zur Unternehmenskultur, seine Soft Skills … Dank dieser ersten Vorbewertung können die Personaler ruhiger in das erste Treffen gehen und sich auf die Bewertung dieser subjektiven Kriterien konzentrieren.

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