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Warum die interne Mobilität zu einer strategischen Herausforderung für Ihr Unternehmen wird

Die Zeiten sind unsicher. Einige Personaleinstellungen werden vermutlich auf 2022 verschoben oder ganz zurückgestellt werden – was aus ökonomischer Sicht mehr als nachvollziehbar ist.
Dennoch sind bestimmte Stellen nicht grundlos zu besetzen, erweisen sie sich doch als wichtig für Ihr weiteres Unternehmenswachstum.
Wie sieht also die Lösung für diese scheinbar unlösbare Gleichung aus?

Viele Unternehmen haben sich in den vergangenen zwei Jahren überaus agil gezeigt und mit dem Home Office praktische Lösungen gefunden. Auch die kommenden Monate werden Flexibilität erfordern – und zwar vor allem in den Human Resources. Die Devise der Nach-Covid-19-Zeit wird wohl lauten, bessere Ergebnisse mit weniger Einsatz zu erzielen.

Im aktuellen Kontext ist die interne Mobilität DIE Lösung, um schnell auf Personalbedarf reagieren zu können.

Was ist interne Mobilität?

Die interne Mobilität ermöglicht es Angestellten, in einem Unternehmen die Stelle zu wechseln und neue Aufgaben zu übernehmen, während die Unternehmen wiederum auf einen sofort zugänglichen Talente-Pool zurückgreifen können.

Diese Mobilität kann auf mehrere Arten ausgelöst werden. Da sind zum einen Stellen, die neu geschaffen werden und speziell für die eigenen Mitarbeiter gedacht sind, zudem auch Beförderungen, neue Projekte für einen Mitarbeiter, Stellenwechsel zwischen zwei Angestellten oder natürlich eine geografische Mobilität.

Interne Mobilität hat zahlreiche Vorteile

Risikofreies Recruiting für das Unternehmen

Einer Studie zufolge sind Unternehmen, die Stellen intern besetzen, 32 % zufriedener mit ihrer Wahl als jene, die extern nach Kandidaten suchen.

Diese Art von Recruiting ist deutlich risikoärmer:

  • Um für Ihr Unternehmen arbeiten zu können, musste jeder Mitarbeiter in einem Auswahlprozess sein Know-how und seine Motivation nachweisen. In der Mehrzahl der Fälle hat er nach seiner Einstellung seine Fähigkeiten auf seiner Stelle nachgewiesen.
  • Die älteren Mitarbeiter haben über die Jahre Erfahrungen sammeln und einen 360°-Blick des Unternehmens und ihres Berufes bekommen sowie an Weiterbildungen teilnehmen können, die ihnen jene Mittel an die Hand gegeben haben, die sie im Alltag noch produktiver gemacht haben.

Unternehmen, die auf interne Lösungen bei der Stellenbesetzung setzen, reduzieren ihre Kosten, die ein Turnover auslöst.

Weniger Turnover bedeutet weniger externe Stellenbesetzungen – und das bedeutet, dass die Kosten für Sourcing, Personalvermittler usw. eingespart werden und Stellenbesetzungen deutlich schneller erfolgen können. Zudem dauert es ungefähr zwei Jahre, bis ein Mitarbeiter von außen das gleiche Leistungsniveau erreicht wie ein interner Mitarbeiter.

Mitarbeiter: sich neu erfinden, ohne alles ändern zu müssen

Ihre Mitarbeiter erwarten von Ihnen ein Programm zu interner Mobilität, das es ihnen ermöglicht, sich weiterzuentwickeln und die eigenen Kompetenzen und Zuständigkeiten zu erweitern. Fast ausnahmslos alle Arbeitnehmer sind offen gegenüber Entwicklungsmöglichkeiten. 94 % der befragten Angestellten haben im Rahmen der LinkedIn-Studie zur Arbeitswelt 2018 angegeben, dass sie gern länger in einem Unternehmen bleiben möchten, das ihnen eine Zukunftsperspektive bietet.

Die Mitarbeiter können ihr Engagement und ihre Motivation erneuern, indem sie innerhalb des Unternehmens die Stelle wechseln und sich so weiterentwickeln können.

Mancher setzt sich so neue berufliche Ziele und stellt sich neuen Herausforderungen, indem er den Beruf oder die Abteilung wechselt.

Culture Fit, Verfügbarkeit, technische Kompetenzen: Ihre eigenen Mitarbeiter sind die besten Talente für Ihre zu besetzenden Stellen. Warum also greifen Sie nicht eher auf sie zurück, statt extern nach Kandidaten zu suchen?

Kompetenzen, die häufig unentdeckt bleiben

Die Schwierigkeit für die Personalabteilung besteht darin, sich zu einem Zeitpunkt X einen klaren Überblick über die intern verfügbaren Talente zu verschaffen.

Unternehmen fällt es schwer, einen klaren Blick auf die intern verfügbaren Kompetenzen zu haben.

Jeder Mitarbeiter wurde für eine ganz bestimmte Stelle eingestellt. Wenn sich einige im Laufe der Zeit in Richtung anderer Missionen weiterentwickelt haben – sei es, weil es die Stelle erfordert hat, sei es aufgrund persönlicher Vorlieben – dann ist das in der Regel informell und auf eine eher natürliche Art geschehen.

Die Stellenbeschreibung selbst wurde nicht zwangsläufig fortgeschrieben und aktualisiert. Und der Mitarbeiter hat seinen Lebenslauf in der Zwischenzeit ebenfalls nicht auf einen neuen Stand gebracht.

Aufgabe des Personalmanagements ist, eine Lösung für diese Problematik zu finden und die Karrieren der Mitarbeiter möglichst eng zu begleiten. In der Realität beobachten wir jedoch nach wie vor eine Diskrepanz zwischen Stellenbeschreibungen, tatsächlichen Aufgaben und den Kompetenzen und dem Wissen der Mitarbeiter.

Wie also können Sie das tatsächlich in Ihrem Unternehmen vorhandene Potenzial erfassen, ohne dass dies von Ihren Mitarbeitern und Managern zu viel abverlangt?

Ein vereinfachtes Bewerbungsverfahren

Ein Mitarbeiter, der sich auf eine Stelle bewirbt, darf nicht wie irgendein Kandidat behandelt werden. Ihn um einen aktualisierten Lebenslauf zu bitten und das übliche Bewerbungsverfahren durchlaufen zu lassen, das für externe Bewerber vorgesehen ist, könnte bei manchem nicht gut ankommen, da er das Gefühl hat, seine bisherige Arbeit werde nicht ausreichend wertgeschätzt.

Ihre Mitarbeiter erwarten ein vereinfachtes und zugleich diskreteres Bewerbungsverfahren und die Bewertung ihrer Kompetenzen und Soft Skills sollte so wohlwollend wie möglich erfolgen.

Video-Interview, um Soft Skills zu bewerten

Eine interne Stellenbesetzung erfordert ein anderes Vorgehen als bei einem externen Bewerbungsverfahren.

Zunächst können Sie zahlreiche Informationen über die Hard Skills eines Kandidaten erhalten, indem Sie mit dem Vorgesetzten des Mitarbeiters reden. Bleibt also noch die Frage nach den Soft Skills.

Das zeitversetzte Video-Interview ist informeller und flexibler als Face-to-Face-Bewerbungsgespräche und klassische Lebensläufe und eignet sich vorzüglich, um schnell die Soft Skills zu ermitteln.

Sie bitten dabei Ihre an einer intern ausgeschriebenen Stelle interessierten Mitarbeiter, ein paar vorher festgelegte Fragen zu beantworten und sich dabei zu filmen. Das geht schnell und wird von Ihren Mitarbeitern als innovativ betrachtet – und somit als weniger „bedrohlich“ als klassische Bewerbungsgespräche. Ihnen ermöglicht das zeitversetzte Video-Interview, jene Informationen zu sammeln, die Sie für Ihre Entscheidungsfindung brauchen.

Innerhalb weniger Minuten können Sie die Soft-Skills Ihrer Mitarbeiter bewerten, ihre Motivation erfahren und entscheiden, ob sie für die Stelle geeignet sind.

Die interne Mobilität ist eine Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens: Ihre Mitarbeiter bleiben Ihnen länger treu und Sie meistern die aktuell schwierige Zeit, indem Sie Ihre Recruiting-Kosten drastisch senken.

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