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Hat Ihre Arbeitgebermarke ein Lifting nötig?

Hat Ihre Arbeitgebermarke ein Lifting nötig?

Eine starke Identität und klar definierte Werte (Employer Value Proposition, EVP) sind ein absolutes Muss für eine Arbeitgebermarke. Im nächsten Schritt geht es dann darum, diese Marke sichtbar und attraktiv zu machen – in den sozialen Netzwerken und ganz allgemein im Internet. Zwar haben viele Unternehmen verstanden, dass es für ihren Erfolg einer Arbeitgebermarke bedarf und worauf es bei dieser ankommt, doch vergessen sie, dass sich diese Marke ständig weiterentwickeln und den gesellschaftlichen Veränderungen sowie dem Verhalten der potenziellen Kandidaten anpassen muss.

Wie also finden Sie heraus, ob Ihre Arbeitgebermarke ein Lifting braucht? 🖌

Das sind Anzeichen dafür, dass Ihre Arbeitgebermarke an Attraktivität verliert

Mehrere Indikatoren können darauf hinweisen, dass Ihre Arbeitgebermarke aufgefrischt werden muss.

Probleme bei der Personalsuche

Es fällt Ihnen immer schwerer, Kandidaten anzuwerben? Und vor allem junge Talente? Die Gründe hierfür sind womöglich in Ihrer Arbeitgebermarke zu suchen…

So kann es sein, dass Sie nicht genügend Bewerbungen auf Stellenausschreibungen erhalten oder die Bewerbungen, die Sie bekommen, nicht Ihren Qualitätsansprüchen gerecht werden. Wenn zudem auch noch immer weniger Initiativbewerbungen eingehen, benötigt Ihre Arbeitgebermarke zweifelsohne ein Lifting.

Sinkender Traffic auf der Karriereseite

Aber auch bei weiteren Signalen sollten Sie hellhörig werden, etwa ein Absinken der Conversion Rate auf Ihrer Karriereseite – wenn also immer weniger Besucher am Ende zu Bewerbern werden. Anzeichen sind auch sinkender Traffic sowie eine immer geringere Anzahl an neuen Followern in Ihren sozialen Netzwerken.

Viele gehen schon in der Probezeit wieder

Ihnen fällt es schwer, Personal dauerhaft zu binden, und viele neue Mitarbeiter verlassen das Unternehmen bereits nach kurzer Zeit wieder? Das deutet auf eine Diskrepanz zwischen Ihrer ausgesendeten Botschaft und der Wirklichkeit in Ihrem Unternehmen hin. Folglich finden sich einige Kandidaten nicht wieder und verlassen das Unternehmen noch vor Ablauf der Probezeit.

Ein hoher Turnover

Auch intern lässt sich der Einfluss der Arbeitgebermarke messen. Ein hoher Turnover kann ein Zeichen für fehlende Attraktivität innerhalb des Unternehmens sein.

Es gibt Lösungen, mit denen sich die interne Attraktivität Ihrer Arbeitgebermarke überprüfen lässt. Befragen Sie Ihre Mitarbeiter bezüglich ihrer Wahrnehmung des Unternehmens. Idealerweise beauftragen Sie ein externes Unternehmen mit einer solchen Befragung Ihrer Angestellten. Sorgen Sie dabei dafür, dass sie anonym antworten können.

So geben Sie Ihrer Arbeitgebermarke einen Schub

Extern und intern können Sie verschiedene Maßnahmen umsetzen, um Ihrer Arbeitgebermarke neues Leben einzuhauchen und einen Schub zu geben.

Verbessern Sie die Bewerbererfahrung

Indem Sie das Bewerbungsverfahren der Kandidaten auf Ihrer Karriereseite vereinfachen, senken Sie die Gefahr, Bewerber zu verlieren. Die Navigation sollte so flüssig und reibungslos wie möglich erfolgen und es dem Kandidaten ermöglichen, unmittelbar die für ihn passende Stelle sowie alle Informationen über das Unternehmen zu finden, die er braucht und nach denen er verlangt.

So erhöht zum Beispiel der Einsatz von Chatbots, die auf Fragen der Besucher antworten, die Interaktivität und vermittelt ein innovatives Bild des Unternehmens.

Um das Bewerbererlebnis der Kandidaten zu verbessern, sollten Sie die Bewerbung selbst so einfach wie möglich gestalten und auf Matching-Algorithmen oder kurze Formulare setzen, die es Interessenten ermöglichen, sich auch über das Smartphone zu bewerben. Eine andere Möglichkeit ist eine automatische Terminvergabe für Bewerbungsgespräche, was sich vor allem für seltene Profile anbietet.

Richten Sie Ihre Kommunikation klar aus

Eine moderne Arbeitgebermarke setzt voraus, dass Sie die gleiche Sprache sprechen wie die Kandidaten, auf die Sie abzielen. Dafür können Sie auf Methoden des HR-Marketings zurückgreifen, um Ihre Persona Candidates zu definieren oder Ihre Zielgruppen festzulegen.

Stellen Sie auch sicher, dass Sie jede Ihrer Zielgruppen mit der passenden Botschaft ansprechen (Ausrichtung der Stellenanzeigen, personalisierter Content).

Und auch die Wahl der Kommunikationskanäle sollte durchdacht sein. Je nach Bewerberprofil können sich diese stark unterscheiden.

Auf Attraktivität setzen

Damit Sie Ihr extern und intern gemachtes Versprechen auch halten, ist es unumgänglich, eine entsprechende Unternehmenskultur aufzubauen. Denken Sie über Ihre Werte nach und finden Sie heraus, was Sie von Ihren Konkurrenten unterscheidet. Haben Sie Ihr Arbeitgeberversprechen festgelegt, gilt es nun, dieses auf eine maßvolle Art zu kommunizieren – um zu verhindern, dass Sie Ihr Unternehmen „über Wert“ verkaufen.

Begeistern Sie Ihre Kandidaten digital

Damit Ihre potenziellen Kandidaten eine Vorstellung Ihres Unternehmens bekommen, lohnt es sich, Ihre Projekte und Events zu präsentieren. Stellen Sie die Arbeit Ihrer Angestellten vor – zum Beispiel in Form von Porträts. Oder bieten Sie Besuchern Ihrer Karriereseite an, einen virtuellen Firmenrundgang zu machen.

Erweitern Sie die Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter

Intern steigern Sie die Attraktivität Ihrer Arbeitgebermarke unter anderem durch die Arbeit und die Entwicklung der Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter sowie indem Sie Ihren Angestellten eine Karriereperspektive geben.

Teilen Ihre Mitarbeiter die Werte des Unternehmens und unterstützen die HR-Strategie, werden sie ganz automatisch zu den besten Botschaftern Ihrer Marke.

Hauchen Sie Ihrer Marke mit Inbound Recruiting Leben ein!

Entwickeln Sie eine Inbound Recruiting Strategie, um eine möglichst breite Öffentlichkeit anzusprechen, die Sie mit klassischen Methoden nicht erreichen würden.

Dabei veröffentlichen Sie Content, der potenzielle Kandidaten wirklich interessiert, statt nur von Ihrem Unternehmen zu sprechen. So können Sie zum Beispiel Inhalt über ein Berufsbild schaffen (etwa für Berufsfelder, für die es nur wenige Kandidaten gibt) und sich als Experte auf diesem Gebiet verkaufen. Über einen Blog, den Sie regelmäßig mit Texten speisen, bauen Sie eine Verbindung mit einer Community an potenziellen Kandidaten auf, die an Sie denken werden, falls sie eines Tages ihrem aktuellen Arbeitgeber den Rücken kehren.

Indem Sie regelmäßig kandidatenorientierten Content veröffentlichen, zeigen Sie, dass Sie sich für Ihre Mitarbeiter interessieren.

Legen Sie eine Liste an Schlüsselwörtern fest und stellen Sie einen konkreten Redaktionsplan auf: Das hilft Ihnen, die Sichtbarkeit Ihrer Arbeitgebermarke in den Suchmaschinen zu erhöhen. Anschließend beobachten Sie regelmäßig Ihren Traffic und finden heraus, welche Seiten am häufigsten besucht und welche Artikel Ihres Blogs am meisten gelesen werden – um sich ständig weiter verbessern zu können.

Die Pflege der eigenen Arbeitgebermarke beinhaltet, die eigene Außenwirkung ständig im Blick zu haben und anzupassen, aber auch die interne Wahrnehmung bei den eigenen Mitarbeitern zu überprüfen.

Vergessen Sie nicht, dass es sich herumspricht, wenn die eigenen Mitarbeiter glücklich sind!

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