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Die Zukunft des Recruitings ist JETZT – doch wie sieht sie aus?

Die Zukunft des Recruitings hat bereits begonnen. Klangen Begriffe wie Big Data, Künstliche Intelligenz und Videointerview für Personaler noch vor einigen Jahren wie Musik aus einer sehr fernen, beinahe irrealen Zukunft, so gehört all das heute in der Personalbeschaffung fest zum Alltag.

Welche Innovationen haben dabei in den letzten Jahren konkret in den Human Resources Einzug gehalten – und welchen Stellenwert haben Sie heute?

Diese Entwicklungen haben die Personalbeschaffung grundlegend verändert

Genau genommen kommen diese Innovationen einer regelrechten Revolution gleich. Denn die Entwicklungen, die die Human Resources vollzogen haben, waren wirkungsvoll. Ziel war nicht, sich lediglich an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes anzupassen, sondern dessen Veränderungen zu antizipieren - und somit jenen Arbeitsmarkt völlig umzugestalten.

Automatisierung der Prozesse

Die Auswirkungen der Technologie auf das Recruiting sind nicht zu übersehen. Dass die Online Talent Acquisition zu einer der wichtigsten Innovationen werden konnte, liegt natürlich an der fortschreitenden Automatisierung der Prozesse. Das Ziel ist klar: Der Bewerbungsprozess soll beschleunigt und so effizient wie möglich gestaltet, der Arbeitsaufwand des Recruiters gleichzeitig reduziert werden. Von der Kandidatensuche bis hin zur Planung der Vorstellungsgespräche lässt sich dabei so gut wie alles automatisieren.

Hinter dem Wunsch nach Automatisierung steckt ein grundlegendes Bedürfnis: Die in den Rekrutierungsprozess involvierten Akteure sollen von Aufgaben befreit werden, die viel Zeit kosten, aber kaum Nutzen bringen, damit sie sich im Gegenzug auf jene Aufgaben konzentrieren können, die wirklich von Bedeutung sind. Klassische Methoden wurden somit nach und nach durch optimierte Verfahren ersetzt. 

Zu den wichtigsten zu automatisierenden Schritten zählen:

  • Sourcing mit Talent-Matching oder CV-Matching
  • Targeting und Sponsoring der Stellenanzeigen 
  • Bewerbermanagement mittels ATS
  • Veröffentlichungen in den sozialen Netzwerken
  • Ortsungebundene und zeitversetzte Bewerbungsgespräche
  • Reporting

Digitalisierung der Tools

Die Automatisierung der Bewerbungsprozesse wurde auch durch die Entwicklung neuer digitaler Tools möglich. Vier von zehn Unternehmen vertrauen bei der Analyse und Vorauswahl der Bewerber auf Technologien (Quelle: La Super Agence). Dank dieser Tools können die Abläufe des Recruitings beschleunigt und das Recruiting selbst effizienter gestaltet werden. Da die Hälfte der Kandidaten nicht mehr als zehn Minuten auf einem Jobportal verbringt, um sich auf eine Stelle zu bewerben, müssen sich die Unternehmen somit anpassen.

Zum Tragen kommen dabei vor allem schlüsselfertige Lösungen wie ATS, aber auch Technologien wie zeitversetzte Videointerviews, Onlinetests (Wissenstests, Persönlichkeitstests, …), automatisierte Terminvergaben oder das Lead Nurturing. Keine Frage: Die digitalen Tools haben den Bewerbungsprozess nicht nur für die Personaler, sondern auch für die Kandidaten enorm vereinfacht. Was wiederum im Sinne der Unternehmen ist, die ein Interesse daran haben, dem Job-Ghosting mitten im Bewerbungsverfahren vorzubeugen (zwei von drei Bewerbern haben sich schon einmal ohne Rückmeldung einfach „in Luft aufgelöst“).

Recruiting in den sozialen Netzwerken

Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Stellenanzeige: Noch vor wenigen Jahren war undenkbar, dass es einmal ohne sie gehen könnte. In Zeiten der sozialen Netzwerke sind sie jedoch nicht mehr zwingend erforderlich – und im Grunde kaum noch viel mehr als eine Option. An der Spitze der langen Liste der sozialen Netzwerke im beruflichen Bereich steht LinkedIn mit seinen 20 Millionen Stellenangeboten, die auf LinkedIn Jobs verbreitet werden. Bewerber suchen mehr und mehr in den sozialen Netzwerken nach einem neuen Job. Jede Woche zählt LinkedIn rund 40 Millionen Arbeitssuchende.

Abgesehen von ihrer Rolle als neue Plattform für „klassische“ Bewerbungen erweisen sich die sozialen Netzwerke auch als fantastischer HR-Spielplatz: Employer Branding, direkte Zielgruppenansprache, Suche von Informationen über die Kandidaten, Empfehlungsmanagement, Employee Advocacy, Content Marketing, Inbound Recruiting uvm. 

Ständige Aus- und Weiterbildung

Lebenslanges Lernen, Soft Skills und Culture Fit: Unternehmen investieren zunehmend Zeit und Geld in die Aus- und ständige Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. In einigen Bereichen wie etwa der IT, in denen der Fachkräftemangel ein echtes Problem darstellt, mussten besondere Lösungsansätze entwickelt werden. So entstanden Programme für Reskilling und Upskilling – zu Deutsch: Umschulung und Weiterbildung.

Die Idee dahinter ist simpel: Die Bewerbersuche sollte sich nicht mehr nur auf bereits fertig ausgebildete Kandidaten beschränken, sondern auch jene einschließen, die ein gewisses Potenzial besitzen, deren Kompetenzen aber erst noch entwickelt werden müssen. Laut einem McKinsey-Report zur Zukunft der Arbeit in Europa wird die Digitalisierung auf 60 % aller Berufe Auswirkungen haben und dazu führen, dass 30 bis 40 % der alltäglichen Aufgaben bis 2030 automatisiert werden.

Sich neue Kompetenzen anzueignen ist somit sowohl für Arbeitnehmer grundlegend, um fit für die Anforderungen des Arbeitsmarktes zu bleiben, als auch für Unternehmen wichtig, die sich nur so gegen die Konkurrenz werden behaupten können.

 

3 Lösungen, mit denen Sie eine maximale Wirkung erzielen

Die jüngsten Innovationen im Bereich der Human Resources haben ihren Teil zu grundlegenden Veränderungen in den Unternehmen beigetragen. Zwischen den Leistungs-, Wachstums- und Effizienzzielen und der unternehmerischen Realität klafft jedoch eine Lücke. Angespannte Märkte, strukturelle und konjunkturelle Engpässe in einigen Berufen und Schwierigkeiten beim Recruiting sind einige der aktuellen Herausforderungen, vor denen niemand die Augen verschließen kann. Doch trotz so mancher Probleme hat sich manches getan – und die innovativen Technologien bieten Ihnen 3 zusätzliche Hebel, die Ihrem Recruiting einen Schub verleihen können.

Karriereseite umgestalten

Betrachten Sie Ihre Karriereseite als das, was sie ist: nicht nur ein optionales Schaufenster, sondern ein Mittel, das Ihre Bewerbungsprozesse unterstützt und vereinfacht. Eine attraktive Seite, die Lust auf Ihr Unternehmen macht, kann für Ihre Kandidaten den Unterschied machen. Verlieren Sie dabei nie Ihr Ziel aus den Augen: Besucher Ihrer Karriereseite in Bewerber zu verwandeln.

  • Halten Sie Ihr Bewerbungsverfahren durch klare, intelligente und automatisierte Bewerbungsstufen möglichst einfach.
  • Bieten Sie Ihren Kandidaten personalisierte Inhalte und Stellenausschreibungen.
  • Automatisieren Sie die Verarbeitung von Initiativbewerbungen.
  • Gestalten Sie Ihre Karriereseite nach dem Prinzip „Mobile first“.

Erfahren Sie alles zur Intelligenten Karriereseite von Clever Connect.


Talent Pool managen

Warum immerzu außerhalb des Unternehmens suchen, wenn die Lösung doch ganz nah ist? Wenn Sie Ihren Talent Pool pflegen, immer aktuell halten und durch Bewerbungen füttern, können Sie beim Sourcing viel Zeit sparen. Denn beim Recruiting ist vieles eine Frage des richtigen Timings. Nicht die Menge macht heute mehr den Unterschied aus, sondern Ihre Fähigkeit, Conversions zu erzeugen. Verwandeln Sie Ihre Kontakte in aktive Kandidaten. 

  • Wählen Sie die besten Profile aus Ihrem Talent Pool aus.
  • Unterteilen Sie Ihre Kontakte entsprechend vordefinierter Kriterien in Kategorien.
  • Pflegen Sie die Kontakte und bleiben Sie mit ihnen in Verbindung.

Erfahren Sie mehr über unsere Lösung zur Optimierung Ihres Talent Pools.

 

Zu interner Mobilität ermutigen

Vielleicht arbeitet der Kandidat, den Sie für eine Stelle suchen, ja bereits für Sie? Jedes Jahr macht die interne Mobilität weiter an Boden gut (+13 % im Jahr 2020) und stellt ein effizientes Mittel zur Personalbeschaffung dar (67 % Erfolgsquote). Noch dazu lässt sich so bares Geld sparen (20 bis 50 % günstiger als ein externes Recruiting). Warum also nicht auf die eigenen Angestellten setzen und es ihnen ermöglichen, sich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln?

  • Stellen Sie intern Stellenausschreibungen direkt bereit.
  • Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, mit wenigen Klicks ihren Lebenslauf zu erstellen.
  • Gleichen Sie die Profile Ihrer Angestellten mit den offenen Stellenangeboten ab.
  • Begleiten und beraten Sie Ihre Mitarbeiter.

Hier geht es zu unserem Portal zur internen Mobilität.

 

Die Zukunft der Personalbeschaffung ist in vollem Gange. Aus technologischer und digitaler Sicht ist schon viel geschaffen worden, doch zugleich zeigt sich ein Bedürfnis, den Menschen wieder stärker in den Mittelpunkt aller Prozesse zu stellen.

Das Recruiting ist ein Sektor, der sich im Moment stark verändert – und auch verändern muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Möchten Sie mehr dazu erfahren? Sprechen Sie uns gern an!