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Wird das Bewerbungsschreiben überhaupt noch gebraucht ?

Wird das Bewerbungsschreiben überhaupt noch gebraucht ?
Im Laufe der Zeit hat das Recruiting zahlreiche Entwicklungen erlebt und wurde durch neue Technologien und veränderte Denkweisen moderner. Vor allem das Bewerbungsschreiben hat sich stark verändert und scheint nach und nach sogar ganz zu verschwinden. Aber wäre das denn wirklich ein Verlust?

Der Übergang von der Bewerbung auf Papier zur digitalen Bewerbung

Noch vor 20 Jahren wurden Bewerbungen auf dem Postweg verschickt. ✉️ Und die Älteren unter uns erinnern sich sogar noch daran, wie sie das Anschreiben auf der Schreibmaschine getippt haben!

Der Kandidat tippte das Anschreiben so oft ab, wie er Bewerbungen zu versenden hatte, und passte den Inhalt jedes Mal dahingehend an, dass er auf die ausgeschriebene Stelle passt. Jede Bewerbung nahm richtig viel Zeit in Anspruch – und das ließ sich am Bewerbungsschreiben auch sehr gut ablesen.

Mit dem Aufkommen des Computers wurde die Erstellung des Bewerbungsschreibens enorm erleichtert. Die Kandidaten konnten ihre Bewerbungen nun mithilfe von Textverarbeitungsprogrammen am PC erstellen und anschließend ausdrucken. Ein einziges Anschreiben konnte ohne großen Aufwand leicht modifiziert und mehrere Male ausgedruckt werden, um es an verschiedene Unternehmen zu schicken.

Und das Internet hat die Bewerbungsprozesse dann regelrecht revolutioniert.

Stück für Stück wurde es immer einfacher, sich in kurzer Zeit auf eine große Anzahl an Stellenausschreibungen zu bewerben. Generell werden Bewerbungen nicht mehr auf dem Postweg versandt. Die Kandidaten bewerben sich per E-Mail oder auf Plattformen von Jobbörsen oder Karriereseiten. Für die Kandidaten bedeutet das weniger Aufwand und Kosten (zum Beispiel muss kein Briefporto mehr bezahlt werden).

Inwiefern hat das das Verhalten der Kandidaten verändert?

Vor dem Aufkommen des Internets haben sich Bewerber auf jene Posten konzentriert, für die sie sich die besten Chancen ausgerechnet haben. Mit der Verbreitung des Internets versenden sie in großem Maße ihre Lebensläufe.

 

Das Anschreiben versinkt langsam in der Versenkung

Während des Übergangs vom Papier- zum digitalen Format wurde die klassische Bewerbungsform mit Lebenslauf und Bewerbungsschreiben beibehalten. Beide wurden als Anhang geschickt. Doch mehr und mehr wurde zuletzt das Bewerbungsschreiben durch eine sehr kurze Begleit-E-Mail oder ein Textfeld ersetzt, das die Bewerbung auf einer Jobseite komplettiert.

Die Personalverantwortlichen stützen sich ihrerseits nicht allein mehr nur auf die erhaltene Bewerbung, um ihre Vorauswahl zu treffen. Sie haben nun auch Zugriff zu anderen Informationsquellen und konsultieren die sozialen Netzwerke, um sich über die Persönlichkeit eines Kandidaten, seine Erfahrungen und seine Kompetenzen zu informieren.

Worin liegt unter diesen Bedingungen eigentlich der Mehrwert eines Bewerbungsschreibens, wie wir es kennen?

 

Wie lässt sich die Motivation eines Kandidaten ermitteln?

In einem Bewerbungsschreiben stellen Kandidaten in der Regel ihre Motivation unter Beweis und erläutern, wieso sie sich auf eine Stelle bewerben. So können darin berufliche Ziele, Ambitionen usw. geschildert werden.

Doch finden sich immer seltener in einem Bewerbungsschreiben Elemente, die auf die Motivation eines Kandidaten schließen lassen und aufzeigen, wieso er in einem Unternehmen (und nicht in einem anderen) arbeiten möchte.

Neuzeitliche Bewerbungsschreiben sind dermaßen allgemein und austauschbar geworden, dass sie kaum noch Informationen über einen Bewerber transportieren – außer vielleicht seine Fähigkeit, sich in der deutschen Sprache fehlerfrei auszudrücken.

Ist das womöglich die Schuld der Technologie, die derart leistungsstark geworden ist, dass die Bewerbung mit einem Klick jegliche Anstrengung obsolet macht? Instant-Bewerbungen, wie sie mobile Apps ermöglichen, erfordern ja sogar schon nicht einmal mehr einen Lebenslauf!

Doch gilt das nicht für alle Stellen. Einige Unternehmen erwarten von den Kandidaten vom ersten Bewerbungsschritt an einen gewissen Einsatz. Andere ziehen es hingegen vor, die Motivation als Auswahlkriterium ganz zu streichen – vor allem wenn es für einen Posten eh schon an Bewerbern mangelt.

In der digitalen Welt wird die Motivation nicht mehr auf dieselbe Art getestet.

Da die „Beweise“ für eine vorhandene Motivation nicht mehr offensichtlich sind: Wie sollen Unternehmen die wahren Antriebe eines Kandidaten herausfinden?

Vielleicht bedarf es eines anderen, innovativeren Formats?

Die Zukunft gehört dem Motivationsvideo

Das klassische Format des Bewerbungsschreibens mit Briefkopf ist ganz sicher nicht mehr aktuell. Dennoch braucht es weiter Mittel und Wege, um die Antriebe eines Bewerbers zu bewerten, in einem Unternehmen zu arbeiten.

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Im Zeitalter des Internets und der digitalen Technologien könnte diese Aufgabe dem Video zukommen. Ein neues, zukunftsträchtiges Format – das Bewerbungsschreiben 2.0!

Eine Videopräsentation, knapp und bündig, erlaubt es dem Kandidaten, seine Motivation und seine Ambitionen auf eine direkte Art und mit seinen eigenen Worten zu zeigen.

Der Personalverantwortliche kann seinerseits ganz einfach sehen, ob ein Profil zum Unternehmen passt. Genau das bietet CleverConnect mit seinem Video-Interview-Tool an.

Es wäre doch wirklich schade, künftig ganz ohne ein Tool auskommen zu müssen, das die Motivation der Bewerber beleuchtet. Zwar mag das Format der Bewerbungsschreiben aus der Mode gekommen sein und nicht mehr den heutigen Anforderungen an Bewerbungen entsprechen. Aber das Konzept dahinter ist auch weiterhin von Aktualität, damit Unternehmen motivierte und passende Kandidaten finden.

Motivationsvideos eignen sich vor allem für junge Profile, die noch keine zu große Berufserfahrung mitbringen, sehr wohl aber Lust haben zu lernen und mit hohen Ambitionen vorstellig werden.

Sind Sie bereit, Ihre Kandidaten zu ermutigen, sich dank Video-Tools bei Ihnen vorzustellen?