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Assessment-Center: 8 Gründe, sie in Ihre HR-Strategie zu integrieren

Das Assessment-Center ist eine Methode zur Einschätzung von Bewerbern und dient dazu, die Kompetenzen der Kandidaten im Rahmen des Recruitings zu ermitteln und zu beurteilen oder intern das Potenzial der eigenen Mitarbeiter zu testen.

Wir nennen im Folgenden 8 Gründe, wieso Sie das Assessment-Center in Ihre Unternehmensstrategie integrieren sollten.

1. Bewerten, um besser einzustellen

Bei der Personalauswahl kann es mitunter schwerfallen, sich zwischen zwei qualifizierten Bewerbern mit gleichen Kompetenzen zu entscheiden.

Das Assessment-Center ermöglicht es, die Unterschiede zwischen Kandidaten auf eine objektive Art und Weise herauszuarbeiten, indem man sich auf die Verhaltenskompetenzen und zwischenmenschlichen Fähigkeiten konzentriert. Anders gesagt: Es handelt sich um eine zuverlässige Methode, um das Potenzial der Kandidaten und nicht deren Erfahrung zu bewerten.

„Wird er sich an sein Arbeitsumfeld anpassen? Wird er mit der Unternehmenskultur eins werden? Ist er in der Lage, seine Emotionen in Stresssituationen zu kontrollieren?“

Die Antworten auf diese Fragen finden sich nicht im Lebenslauf und manchmal genügt auch das Bewerbungsgespräch nicht, um gewisse Charakterzüge offenzulegen. Das Assessment-Center liefert deshalb eine vollständige Analyse des Bewerberprofils und beseitigt die kognitiven Verzerrungen im Zusammenhang mit dem Recruiting. So sichert es die Entscheidungsfindung des Personalers ab.

 

2 – Die Kosten schlechten Recruitings geringhalten

Wenn ein Mitarbeiter bereits 12 oder 18 Monate nach seiner Einstellung das Unternehmen wieder verlässt, macht sich das Gefühl breit, dass die Personalsuche gescheitert ist.

Denn in der Tat kann das bedeuten, dass der Personaler den Kandidaten womöglich falsch eingeschätzt hat. Und diese Entscheidung hat für das Unternehmen Konsequenzen.

Die Vergütung des Angestellten, die für das Recruiting und die Einarbeitung aufgewendete Zeit, das Onboarding des Mitarbeiters … Die Rechnung ist mitunter gesalzen! Wird ein Assessment-Center mit Tests und Rollenspielen in den Auswahlprozess integriert, erhöht das die Zuverlässigkeit der Bewertung und verringert die Fehlerwahrscheinlichkeit des Mitarbeiter-Castings. Vor allem dann, wenn es um Stellen mit Führungsverantwortung geht.

 

 3 – Die Vielfalt und Chancengerechtigkeit im Unternehmen steigern

Zahlreiche Indikatoren beweisen es: Die Vielfalt der Profile in einem Unternehmen erhöht die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

Die Unternehmen haben also ein hohes Interesse, die klassischen Wege des Recruitings zu verlassen und stärker auf Chancengerechtigkeit zu setzen. Während eines Assessment-Centers können die Kandidaten ihr Wissen und ihren Charakter deutlich stärker herausstellen und in gestellten Situationen aus dem Berufsalltag zeigen.

Heute gewinnen die Soft Skills immer mehr an Bedeutung: eine kritische Denkweise, Flexibilität, Kreativität, Empathie oder ein wohlwollender Charakter werden gesucht und öffnen so atypischen Profilen Tür und Tor.

 

4. Talente im eigenen Unternehmen finden

Das Assessment Center kann sich zum wahren Talente-Brunnen entwickeln! Denn mit diesem Instrument können Unternehmen auch eine komplette Inhouse-Diagnostik der bereits vorhandenen Kompetenzen vornehmen. Dieses Talent-Management beschränkt sich dabei nicht allein auf Führungsprofile, sondern kann auch auf andere Posten abzielen.

Zum Beispiel kann ein wissbegieriger und autodidaktischer, aber zurückhaltender Mitarbeiter, der sich gern weiterentwickeln und vorankommen will, von dieser Vorgehensweise profitieren, die seine Fähigkeiten und Stärken herausstellt.

 

5. Den Weiterbildungsbedarf für die Kompetenzentwicklung ermitteln

Die Weiterbildung der eigenen Angestellten ist ein effizientes Mittel, um die Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen, die Produktivität zu erhöhen, die Performance zu steigern und Kompetenzen der Mitarbeiter zu entwickeln.

Mithilfe des Assessment-Centers lässt sich ein Fortbildungsplan aufstellen, der auf den Kompetenzen basiert, die es zu entwickeln gilt. Die Angestellten fühlen sich dabei dank zielgerichteter Bildungsangebote, Coaching und Betreuung viel stärker in die Strategie ihres Unternehmens involviert.

 

6. Zu interner Mobilität ermutigen und das Humankapital gewichten

Ein Unternehmen, das sich auf Wachstumskurs befindet, hat mitunter Schwierigkeiten, schnell das benötigte Personal zu rekrutieren. Der Grund: ein angespannter Arbeitsmarkt und ein Mangel an Talenten. Warum also nicht viel stärker auf eine interne Mobilität setzen?

Das ideale Profil arbeitet womöglich bereits für Sie.

Das Assessment Center ermöglicht es der Personalabteilung, das Potenzial der eigenen Talente zu einem Zeitpunkt X detailliert zu ermitteln und den motiviertesten Mitarbeitern eine Beförderung in Aussicht zu stellen. Und auch, wenn die Konjunktur gerade schwächelt, bietet sich für Unternehmen die Möglichkeit, die interne Organisation neu zu strukturieren. Die interne Mobilität ist also ein Sprungbrett für einige Profile, deren Potenzial im Zuge von Tests ermittelt wurde.

 

7 – Führungsqualitäten unter den eigenen Mitarbeitern entdecken

Jedes Unternehmen, das auf Wachstum setzt, muss eine Politik verfolgen, die auf eine Entwicklung eigener Talente abzielt und Potenziale antizipiert, identifiziert und plant.

Zu den Fragen, die sich ein Unternehmen stellen muss, gehören die folgenden: „Haben wir die Talente und Kompetenzen an Bord, die es braucht, um die Herausforderungen zu meistern? Welche der vielversprechenden Mitarbeiter haben das Potenzial, sich in Richtung strategischer und Manager-Posten weiterzuentwickeln?“

Auf Persönlichkeitstests und Rollenspiele zurückgreifen zu können ist in diesem Fall sehr nützlich, um Führungsstärke, Entschlossenheit, Anpassungsfähigkeit und die Performance eines Mitarbeiters bewerten zu können.

 

8. Die eigene Arbeitgebermarke entwickeln und den Turnover verringern

Ein Unternehmen, das ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter hat und berufliche Entwicklungsperspektiven aufzeigt, entwickelt ganz von selbst ein positives Image. Das Potenzial der Mitarbeiter hervorzuheben, ihre Kompetenzen zu entwickeln und sie in die Dynamik des Unternehmens einzubinden erlaubt es, die Arbeitgebermarke zu stärken.

Ein glücklicher Mitarbeiter ist ein engagierter, treuer und oft auch produktiverer Mitarbeiter. Warum sollte ein solcher das Unternehmen verlassen wollen? Im Gegenteil: Er wird zum besten Botschafter der Marke, den man sich wünschen kann.

 

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